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PSV Eindhoven vs. FC Bayern München

Sa,  18.08.2018

Mit einem überwältigenden 9:0-Erfolg (6:0) gegen den PSV Eindhoven sind die FC Bayern Frauen am Freitagabend in den WomensCup 2018 in Hägendorf gestartet. Vor 500 Zuschauer (trotz Regen) erwies sich das Top Team aus der Bundesliga für die PSV Vrouwen als viel zu stark. Somit steht das Team von Cheftrainer Thomas Wörle im Finale und spielt am Sonntag gegen den Gewinner der heutigen Begegnung zwischen den FC Zürich Frauen und SK Slavia Prag – beides Champions League Mannschaften der aktuellen UWCL-Saison.

Nach einem kräftigen und kühlenden Schauer am Nachmittag startete die Partie von Beginn an mit der Dominanz der FCB-Frauen. Die PSV Frauen begannen das Spiel hoffnungsvoll, musste sich aber schon bald an die deutsche Top-Mannschaft gewöhnen. Zwar entkam Snoeijs kurz nach Anpfiff einmal der deutschen Verteidigung aber Kuijpers kam nicht an den Ball um den Angriff abzuschliessen. Im Gegensatz zu den bisherigen Testspielen platzte der Knoten bei den Bayern jedoch bereits Mitte der ersten Halbzeit. PSV wollte Ihren Gegner und Druck setzen aber Fehler wurden von den Münchnerinnen gnadenlos bestraft. Das Team von Trainer Sander Luiten hatte mit der agilen deutschen Mannschaft alle Hände voll zu tun. Via Lohman, Demann und  Beerensteyn erzielte die Bayern innert sieben Minuten drei weitere Tore. Je näher jedoch das Ende der Partie rückte, desto öfter endeten Angriffe wieder ohne klaren Abschluss, was die Spielerinnen im Anschluss an das Spiel selbstkritisch bemängelten: „PSV war deutlich schwächer als wir und trotzdem hätten wir Spielzüge zu Beginn und am Schluss der Partie teilweise besser zu Ende spielen müssen. Auch in der Bundesliga werden wir auf solche tiefstehenden Gegner treffen, gegen die wir dann deutlich bessere Lösungen finden müssen“, analysierte Torschützin Sydney Lohmann die Partie. Nach der Pause korrigierte PSV seine Taktik und spielte einen defensiveren Fussball. Das Team war kompakter, was das Spielbild etwas veränderte und konzentrierte sich auf die Defensivaufgaben.

Bessere Lösungen für tiefstehende Gegner
Nicole Rolser, zweifache Torschützin, sah dies ähnlich: „PSV stand sehr tief und hat es uns schwer gemacht, uns durch Kombinationen Chancen zu erspielen. Wir haben die Tore dann trotzdem gemacht und sind darüber auch froh, da dies in letzter Zeit ein kleines Manko war. Wir entwickeln uns in die richtige Richtung, wobei selbst die Leistung heute noch ausbaufähig war.“

Kleiner Zwischenfall

Nach einem unglücklichen Ballkontakt schied Sofia Nati früh im Spiel aus, die Verletzung wurde im Spital untersucht aber Sie konnte bereits wieder zum Team stossen. Es geht Ihr gut aber Sie wird vorübergehend nicht spielen können.

PSV Eindhoven - FC Bayern München Frauen 0:9 (0:6)
Sportanlage Breite, Hägendorf

 

So haben die Team's gespielt:

PSV Vrouwen:
Sarasola, Erman, Zeler, Van Dooren (’60 Williams), Van de Wetering, Bond Flasza, Yüceil (’70 Kerkhof), Kuijpers, Nati (‘7 Raaijmakers), Coolen, Snoeijs.

FCB-Frauen:
Zinsberger – Demann, Wenninger, Maier, Schweers – Leupolz, Lohmann (46. Skorvankova, 74. Lewandowski), Magull, Däbritz – Beerensteyn, Rolser (46. Roord)

Die Tore schossen: Nicole Rolser (18. und 45. Minute), Melanie Leupolz (23.), Sydney Lohmann (31.), Kristin Demann (36.), Lineth Beerensteyn (38. und 77.), Lina Magull (47.) und Jill Roord (55.).

Zuschauer: 500

Credit Bild: Fabio Baranzini / Womens Cup

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